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Rittersitz Eschenhof in Jülich-Barmen

Bildurheber: Ludwig Horriar, Vettweiß

Der Eschenhof steht im Jülicher Stadtteil Barmen, im Kreis Düren. Von der Straße aus kann man die geschwungene Kontur vom Giebel des Herrenhauses sehen. Dieses liegt am oberen Ende des Wirtschaftshofes. Bei einer späteren Erweiterung entstand noch ein niedrigerer, zweiachsiger Anbau. Die schmiedeeisernen Maueranker am Giebel zeigen das Jahr 1949. Der fast vollständig zerstörte Hof wurde wieder aufgebaut. Der Aufbauarbeiten waren erst 1970-73 mit der Erneuerung des Straßenflügels abgeschlossen. Bei dem Neubau griff der Architekt Helmut Rademächers die alten Höhenlinien auf, doch da der Eschenhof nun als Wohn- und Bürogebäude genutzt werden sollte, mußten in das ehemals geschlossene Mauerwerk viele Fenster gebrochen werden.

Bildurheber: Ludwig Horriar, Vettweiß

Der neben der Kirche gelegene Hof gehörte viele Jahre der Familie Barmen. Um 1500 vergab ihn dann der Herzog von Jülich an Hans von Adelepsen.Danach wechselte der Rittersitz durch Heirat oder Erbschaft mehrmals seine Besitzer bis Joahnn Arnold von Leerodt den Hof an den promovierten Juristen Johann Michael Dejes verkaufte. Dieser bekleidete das Amt eines Schultheißen und er war Schöffe am Gericht in Jülich. Nach seinem Tod erhielt sein Amtsnachfolger den Eschenhof. Auch seine Tochter heiratete einen Schultheißen namens Johann Wilhelm Custodis. Danach lassen sich von 1900 bis 1915 allein 5 verschiedene Besitzer des Hofes nachweisen. 1915 erhielt das Anwesen von Lothar von Hoensbroich seinen Namen "Eschenhof".

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